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150 Jahre "Ewige Anbetung" in Mainz

Aus den Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 22, 16. Juni 2010

 

 

 

 

Weihbischof Guballa feiert Festgottesdienst mit Klarissen-Kapuzinerinnen

Mainz. Am Montag, 21. Juni, jährt sich die Gründung des Klosters der Ewigen Anbetung in Mainz zum 150. Mal. Die Klarissen-Kapuzinerinnen laden aus diesem Grund um 10.00 Uhr zu einem Festgottesdienst mit Weihbischof Dr. Werner Guballa in ihrer Kapelle ein. Im Anschluss gibt es einen Imbiss im neu gestalteten Besuchergarten, der anlässlich des Jubiläums eingeweiht wird.

Das Mainzer Anbetungskloster „Maria Hilf", das unter der heutigen Bezeichnung „Kloster der Klarissen-Kapuzinerinnen von der Ewigen Anbetung" bekannt ist, wurde 1860 gegründet. Am 27. Februar 1945 starben 41 Schwestern beim Bombenangriff auf Mainz, das Kloster wurde völlig zerstört. 1952 wurde der erste Gottesdienst im wieder aufgebauten Kloster gefeiert. 1996 folgte die Einweihung der neuen Klosterkapelle „St. Klara".

Die Tradition des Ordens reicht bis zur adeligen Klara von Assisi (1193 oder 1194-1253) zurück, die sich Franziskus und seinen Ordensbrüdern anschloss. In San Damiano gründete sie zum Beginn des 13. Jahrhunderts den Ordenszweig, der später als Orden der hl. Klara bezeichnet wurde. Bereits Ende des 13. Jahrhunderts gab es erste Klarissinnen in Mainz.

Die Klarissen-Kapuzinerinnen zeichnen sich vor allem durch ihr „Leben in Armut" aus. Sie verzichten auf persönlichen Besitz und teilen alles miteinander. Durch ihre Zurückgezogenheit, ihr Schweigen und durch das Gebet finden sie Zeit für Gott. Liturgie und Gebet prägen ihren Tagesablauf.

Hinweis: Klarissen-Kapuzinerinnen von der Ewigen Anbetung, Gymnasiumstraße 7, 55116 Mainz, Tel.: 06131/225981, E-Mail: ewige.anbetung-mainz@t-online.de