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< Der Corona-Krise zum Trotz
02.06.2021 16:42 Alter: 20 Tage

Corona hinter Klostermauern

Corona machte leider nicht vor der Klosterpforte Halt...


Über ein Jahr lang trotzten wir dem Corona-Virus, beachteten alle Vorschriften und Hygienemaßnahmen und hielten nicht nur die Eucharistische Anbetung aufrecht, sondern ließen tagein tagaus unsere Kapelle für alle Beter/innen offen.

Doch dann waren plötzlich Anfang April nur fünf Tage nach der 1. Impfung aller Schwestern elf von 13 Schwestern mit Covid19 infiziert, sofort wurde das Kloster vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt, die Kapelle musste  geschlossen werden - sehr schnell sprach sich diese Misere herum. Unfassbar, außer nach der Zerstörung des Klosters 1945, gab es das in der nun 161jährigen Geschichte des Klosters der ewigen Anbetung noch nie, dass für Wochen die Kapelle zur Anbetung und zum Mitfeiern der Gottesdienste nicht geöffnet werden kann/darf.

Erst ganz langsam erholen sich allmählich die Schwestern von den unterschiedlich ausgeprägten  Krankheitssymptomen, noch ist die frühere Normalität nicht zurückgekehrt. Heißt es doch auch noch, den Verlust von gleich drei Schwestern zu verkraften, die die Corona-Krise leider nicht überlebt haben.

Noch müssen wir unsere Kapelle für Außenstehende geschlossen halten; sobald der Zeitpunkt der Öffnung kommen wird, werden wir dies hier veröffentlichen - und an der Kapellentür und im Schaukasten anschlagen!